Eine unendliche Tour

4 05 2008

Es ist Mai und endlich erwacht die Natur. Lange hat es gedauert doch das Wetter an diesem Wochenende war dermaßen grandios das mich nichts zu Hause halten konnte. Bereits vor Wochen hatte ich mir vorgenommen diese Tour durchzuziehen doch kam ich nicht so weit wie ich eigentlich wollte. Heute aber sollte wollte ich es durchhalten und machte mich zu Fuß auf den Weg nach, wie könnte es auch anders sein, Düsseldorf.

Früh morgends um kurz vor sieben schlich ich mich aus dem Haus. Gespenstische Ruhe herrschte auf der Straße, kein Wunder um dieses Uhrzeit an einem Sonntag. Mein erstes Ziel war der Rhein Herne Kanal welchen ich ca. nach einer Stunde Fußweg erreicht hatte. Von da aus ging es die gewohnte Strecke, die ich schon mehrmals mit dem Bike hinter mir lies, am Kanal entlang. Später folgte die Duisburger Innenstadt und im Anschluss die Felder am Rhein ehe ich die ersten Hochhäuser der Rheinmetropole erspähen konnte.

Nach insgesamt zehn Stunden auf den Beinen hatte ich mein Ziel erreicht und gönnte mir eine Auszeit inmitten des Medienhafens bei einem kühlen Eis in der Sonne liegend. Die einen halten einen für verrückt wenn man ihnen erzählt das man vor hat so weit zu laufen aber was gibt es besseres als Bewegung an der frischen Luft?
Wenn man sich auf dem Weg befindet dann kann es vorkommen das man sich darüber wundert wie schnell man vorrankommt. Gerade noch am CentrO gewesen befindet man sich knapp eine Stunde später schon mitten in der City Duisburgs.
Nun ja von Erholung konnte dieses mal noch nicht die rede sein, die Sonne brannte, und meine Füße qualmen. Zwei Blasen begleiten mich wohl die nächsten Tage auf Schritt und…aua…Tritt aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

Um hier nicht allzuviel schreiben zu müssen habe ich die gesamte Strecke in GoogleMaps eingetragen. Neben weiterführenden Infos erhaltet ihr einen Überblick über die gelaufene Strecke und Bilder einiger Sehenswürdigkeiten auf diesem Weg.





Plattfuß

9 02 2008

np35_plattfus.jpgEndlich kann ich mich zurücklehnen und mit ausgestreckten Beinen vor dem Computer entspannen. Die Anstrengung hat sich gelohnt auch wenn die meine Füße die nächste Zeit beim gehen schmerzen werden. Heute ging es für mich nach Düsseldorf und zwar zu Fuß!

Begonnen hatte der Tag mit den Sonnenstrahlen die mich Morgends, durch das Fenster herein scheinend, sanft aus dem Schlaf holten. Nach dem ich endlich vollkommen wach geworden war genoss ich ein paar Minuten vor dem Fenster in der Sonne sitzend. Allmählich suchte ich meine sieben Sachen zusammen die ich heute auf keinen Fall vergessen durfte als da wären, vier Orangen, mein Handy, meinen Haustürschlüssel und meinen iPod und ab ging es zum Rhein Herne Kanal.
Mit guter Musik im Ohr führte mich mein Weg vorbei am Gasometer Oberhausen zu den ersten Schleusen und wenig später befand ich mich schon auf Duisburger Boden. Auch wenn sich Duisburg nicht immer als sauberste Stadt gibt so entdecke ich auf meinem Weg quer durch die Stadt die ein oder andere Sehenswürdigkeit.
Pause. Nach gut 20 Kilometern setze ich mich zu einer kurzen Verschaufpause auf eine Bank vor der Galleria Duisburg aus der vor einem Jahr das großartige Projekt GIGA.united live 24h übertragen wurde. Erinnerungen an diesen Tag schwieren mir durch den Kopf.
Nachdem ich mich mit den Orangen gestärkt hatte ging es weiter gen Westen. Krefeld sollte nicht mehr sehr weit sein. Industrieanlagen zur Rechten, ländlich, sperrlich bebaute Straßenzüge zur Linken, das ist Duisburg. Zumindest könnte man dies meinen wenn man den Weg läuft den ich gelaufen bin.
Endlich stand ich vor einem riesigen Feld, verschwunden waren der Dreck, die Industrieanlagen und der Lärm der Großstadt. Rechts ab über den Rhein hinweg ging es für mich nach Uerdingen und weiter an der linken Seite des Rhein entlang bis ich am Hauptbahnhof von Krefeld angelangt war.
Von dort aus raste ich mit der Bahn nach Düsseldorf, es war schließlich doch schon etwas später als gedacht und wäre ich von Krefeld aus gelaufen so würde man mich nun im Krankenhaus besuchen dürfen.

Resumee des Tages: Die Sonne brannte, die Füße immernoch. Ich habe heute vieles gesehen, habe mir viele Gedanken gemacht und fühle mich, ausgepowert und wie, aber auch sehr friedlich, glücklich und nun endlich auch entspannt. Morgen geht es zum Stadtwald um ein wenig an den Geräten zu trainieren. Ein Katzensprung von hier aus im Vergleich zu den etlichen Kilometern die ich heute gelaufen bin - in etwa 50 Kilometer.




Deepneo stellt vor…

22 01 2008

np35_deepneostelltvor.jpgWofür eine DV-Cam nicht alles gut sein kann. Heute muss ich gezwungenermaßen möchte ich euch, ungewohnter weise, auf ein Video im Netz aufmerksam machen.
Dabei handelt es sich um Aufnahmen welche mit einem “Fisheye”
vor aufgenommen wurden. Es ist immer wieder interessant zu sehen wie eine solche Veränderung des Blickfeldes ein Video noch viel interessanter machen.

Hier der Passende Link zum Video




5 Liter auf 200 Kilometer

29 04 2007

np35_5literauf200kilometer.jpgGestern 8 Uhr: Ich mache mich fertig und fahre mit dem Bike zur Arbeit. Vier Stunden später ging es auf gleichem Wege wieder zurück nach Hause um mich vorzubereiten, vorzubereiten auf eine Fahrt nach Düsseldorf. Wie immer ging es entlang des Rhein-Herne-Kanals, dem Gasometer, dem Duisburger industrieanlagen über weite Felder und entlang des Rheins nach Düsseldorf. Die Sonne brannte und ich musste zwei kleine Pausen einlegen. Zwischendurch kaufte ich immer eine frische Flasche Cola Zero denn Sport zu treiben und ein Getränk mit vielen Kalorien das passt nicht. Endlich in Düsseldorf angekommen legte ich mich in der hintersten Ecke des Medienhafens, auf einem Steg, in den Schatten. Sonne hatte ich genug abbekommen.
Dieses Jahr war es meine fünfte Fahrt runter in die Rheinmetropole aber dieses mal wollte ich alles toppen. Nachdem ich mir wieder eine Cola gekauft hatte fuhr ich am Landtag vorbei zurück in Richtung Norden. Weiter den Rhein entlang und wieder durch Duisburg. Am Ende kam ich völlig fertig zu Hause an und wollte nur noch eines, pennen.

Ergebniss des Tages:
- 200 Kilometer per Fahrrad zurückgelegt
- 206 Fotos geschossen
- 5 Liter Cola Zero getrunken
- 2 Total platte Füße
- 1 verschmutzes T-shirt und Gesicht (wovon auch immer)

Die Bilder werde ich im Laufe der Zeit hochladen. Ihr könnt euch aber gerne die Bilder von der letzten Fahrt anschauen.
Und nun erst mal ein schönes Wochenende :)




Und wenn ein Sturm…

26 06 2006

np35_undwenneinsturm.jpg“Unwetterwarnstufe 4 für den heutigen Abend in NRW”
Ja und so kam es dann auch…fast. Denn wie immer streifte dieses Unwetter Essen nur und zog nicht direkt über die Stadt hinweg. Auch wenn es etwas stürmischer wurde und die Grauabstufungen des Himmels schlimmeres ahnen liesen, so richtig viel ist dennoch nicht passiert.

ep_unwetter.jpgAuf dem Foto rechts habe ich mal einen Baum fotografiert an dem ein Ast abgebrochen ist.

Wenn ich nun an die letzten Jahre denke, erinner ich mich nur an ein paar dutzend Gewitter, die man wirklich gewaltig nennen kann.

Nun die Frage: Woran liegt das? Hat es was mit der sich verändernden Wahrnehmung zu tun? Waren Gewitter früher was Besonderes und haben einen stärkeren Eindruck hinterlassen als in den letzten Jahren? Oder hat sich das Klima wirklich so verändert, dass es - aus welchem Grund auch immer - kaum noch handfeste Gewitter und Unwetter gibt?

In einem Blog fand ich dazu Auszüge eines Artikels aus dem Science Magazine. Wissenschaftler der Harvard University haben sich offenbar auch schon mit diesem Thema befasst:

“Dadurch, dass es keine Schneeschmelze gibt und der Schneefall im Winter durch Regen ersetzt wird, verändert sich der Wasserabfluss.” Statt gestaffeltem Ablauf komme es zu einem sofortigen Abrinnen und damit verbunden zu Murenabgängen. “Zusätzlich gibt es in den Sommermonaten verstärkt Azorenhochdruck. Das bedeutet weniger Gewitter und daraus resultierend deutlich weniger Niederschläge”.

Weniger Gewitter also doch eine Folge des Klimawandels?




Mein Innerstes

3 07 2005

np35_meininnerstes.jpg“Kann es denn noch schlimmer kommen?”

Diese frage kann ich nun mit einem klaren JA beantworten.

Ich war wie gewohnt am Samstag zu meiner Fahrradtour aufgebrochen welche mich am Rhein Ruhr Zentrum (RRZ) der Messe und dem Gruga Park sowie der RÜ entlang und durch die Innenstadt vorbei am City Center führt.

Das Wetter war bescheiden aber dennoch gut genug für diese Tour.

Dann geschah etwas unvorhersehbares. Ich fuhr gerade auf den Messe Parkplatz zu und wollte rechts über den Parkplatz zu einer Treppe fahren die mich zu Rüttenscheider Straße geführt hätte als ich plötzlich einen Fahrradfahrer in 3 Metern entfernung auf mich zu kommen sah.

Es war zu spät zum bremsen ich dachte nur noch “Oh Scheiße” und ab da kann ich mich nicht mehr an den Zusammenstoß geschweige denn daran wie wie ich zum liegen auf dem Boden kam errinern.

Ich wachte auf und mein Kopf tat weh ich blickte in den Himmel. Ich lebte noch und neben mir der andere Fahrradfahrer ich kümmerte mich um ihn und fragte ob er mich hören könne und ob er aufstehen könnte. Er blieb erst einmal liegen aber war auf jeden Fall ansprechbar.

Es war ein riesen Schock. Zum Glück kam ein Jogger der einen Krankenwagen rufen konnte und die Polizei kam auch wenig später. Also half ich dem anderen Fahrradfahrer schon einmal aufzustehen und sein Fahrrad abzuschließen. Er kam sofort in den Krankenwagen und ich schaute nach meiner Brille diese, so merkte ich erst ca. 10 Minuten später hatte ich nicht mehr auf. Sie flog sage und schreibe 5 Meter weit und hatte keinen Kratzer abbekommen dafür aber mein Bike. Es hat nun 2 Riesige 8ten in den Reifen.

Nun wird das mit einer Fahrradtour erst einmal nichts.

Der andere Fahrradfahrer wurde ins Krankenhaus gefahren und ich erklärte den Polizisten den Unfallhergang.

Danach wurde ich abgeholt und begab mich auch ins Krankenhaus da ich kleine Aussetzer hatte und mir der Kopdf sehr weh tat. Es wurden Röntgenaufnahmen von meinem Schädel gemacht und es ist sehr komisch sein Innerstes zu sehen.

Auf jeden Fall habe ich keine schwereren Verletzungen davon getragen und hoffe die Kopfschmerzen klingen bald ab. Ich kann nur dankbar dafür sein das nichts schlimmeres geschehen ist…thx




Ereignisslosigkeit

4 06 2005

np35_ereignisslosigkeit.jpgIn letzter Zeit ist nicht wirklich viel passiert. Das Wetter ist wieder sehr wechselhaft, spannende News in Sachen Betriebsysteme, Technik neue Konsolen gibt es nicht und auch sonst ist alles sehr gewöhnlich und alltäglich.

Was soll man da schon schreiben?

Auf jeden Fall muss ich noch ein paar Bilder von vergangener Woche nachreichen. Ich war wieder einmal am Kanal biken.

Ich hoffe in der Zukunft gibt es wieder spannendere News…auf bald…

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Wat ne Affenhitze

28 05 2005

np35_watneaffenhitze.jpgPhu man möchte ja kaum rausgehen bei so einem Wetter aber man muss denn in der Wohnung können es auch gerne mal 30-32 Grad werden wenn man viele Stunden am Tag die Sonne in die Wohnung scheinen lässt….ja richtig, LÄST. Das dumme ist nur wenn man nun schwarze Rollos hat dann bring einem auch das herunterlassen dieser nichts die erhitzen sich nämlich wie der teufel.

Am Tag bis zu 38 Grad (Laut einer Anzeige an der Aktienstraße in Essen) und in der Nacht auch nicht viel besser mit 26-29 Grad richtig tropisch warm und man gerät doch ziemlich leicht ins schwitzen.

Aber wenigstens gab es dieses Wetter mal an einem Wochenende und das auch noch an einem langen. Nächste Woche kann es dafür wieder regnen. Mir egal…ist dann zumindest eine Abkühlung.

Hier ein paar passende Bilder ;)

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