Das kommende Wochenende wird ein kurzes werden. Zumindest ist es das Kürzeste diesen Jahres und damit meine ich nicht das es gefühlsmäßig kurz sein wird. Nein, der wahre Grund wird die Zeitumstellung sein. Deutschland rutscht wieder in die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ).
In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wird uns eine Stunde gestohlen. Die Uhren müssen dann von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt werden bevor man sich am 26. Oktober die Mühe machen und sie wieder um eine Stunde zurück stellen darf.
Viele Leute werden vermutlich einige Zeit danach unter einem Jet-Lag leiden denn die innere Uhr muss sich erst daran gewöhnen das es morgends wieder dunkler dafür aber Abend länger hell sein wird. Unsere Innere Uhr orientiert sich nämlich nicht an der realen Zeit sondern am Stand der Sonne.
Auch ich werde, wie jedes Jahr, damit zu kämpfen haben. Über Sinn und Unsinn dieser Aktion wird schon seit Jahren gestritten. Eingeführt wurde die Zeitumstellung, in Deutschland, 1977 aus der Überzeugung heraus durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Im Grunde könnte man uns dieses Ärgernis ersparen denn die Produktivität der Menschen sinkt in der Zeit danach merklich.
Der Körper benötigt teils bis zu viereinhalb Monate um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Anders verhält es sich bei der Umstellung auf die Winterzeit. Der Körper ist für längere Tage (25h) “programmiert” und passt sich somit relativ schnell an.
Wie dem auch sei, uns wird eine Stunde gestohlen. Also machen wir das beste aus den verbleibenden Stunden.







