Zurück aus der Zukunft

8 03 2008

np40_zuruckausderzukunft Heute morgen um kurz vor sechs schellte der Wecker und riss mich aus dem Schlaf. Gerne hätte ich mich noch ein wenig im Bett verkrochen aber konnte ich mir die CeBIT nicht entgehen lassen.
Gegen acht Uhr ging es mit dem Auto richtung Hannover. Ich schlief die Fahrt über auf der Rückbank und wurde kurz vor Hannover wieder wach, wir waren im Stau. Nur langsam ging es vorran, vorbei an mehreren Unfällen. Bis zum Messegelände brauchten wir nochmals knapp zwei Stunden ehe wir um halb zwölf das Messegelände betraten. Nun begann eine Kilometerlange Wanderung durch die Messehallen, Reizüberflutung mit inbegriffen.

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Hier ein Überblick über die besuchten Stände (chronologisch):

Halle 4: Der Stand von Big M$ (Microsoft) war die erste Station des Rundgangs. Zu bestaunen gab es alle Informationen rund um Windows Vista, Technische Lösungen für Mobile Endgeräte, Zukunftsweisende Anwendungen bis hin zu einer Präsentationsfläche mit riesiger Videowall.
Leider fehlte ein Exponat welches ich gerne näher betrachtet hätte und zwar wäre das Surface, der Computer der 5. Computerrevolution. schade eigentlich.

Halle 6: G-Data, einer der größten Antivieren-Software-Spezialisten zeigte sich und damit auch ein alter Bekannter. Rudolph Back seines Zeichens Moderator des ComputerClub2 bei NRW.tv, stellte zusammen mit zwei weiteren Moderatoren ein “Fliegenden-Auge”, einem Fluggerät mit angebrachter Kamera, vor. Gesteuert wurde das Gerät wie ein Modellflugzeug. Mit diesem Gerät wäre es möglich verdächtige Personen unauffällig zu beschatten oder an schwer zugänglichen Orten nach überlebenden einer Katastrophe zu suchen.

Halle 9
: Ganz im Zeichen der “Green-IT” wurden hier ökologische Technologien vorgeführt. Ein Aussteller faszinierte mich durch eine Benutzerschnittstelle ähnlich Microsofts Prototypen Surface. Vielleicht nicht so weit entwickelt aber dennoch recht interessant. Gezeigt wurde ein Drahtgittermodell im Aufbau einem Spinnennetz gleichkommend. Wenn man nun einen Gitterpunkt mit dem Finger zu sich zog so veränderte das Modell seine Form wie ein gespanntes Gummituch. Die Steuerung war ziemlich Präzise.

Halle 14: Internet wo und wann man will jederzeit. Gerade zu Hause möchte man von dem Kabelgewirr abstand nehmen und so konnte man sich am Stand von Netgear und AVM (FritzBox) über kommende Geräte informieren. Ich habe mich besonders darüber gefreut und bin immer noch erstaunt das es bald schon möglich sein wird in bis zu 50km entfernung zu stitzen und per Notebook über seinen Internet-Zugang zu Hause zu surfen. Möglich macht das neue Standards im Bereich WLAN.

Pavilion 33: Die Schlange vor dem Intel Pavilion hielt mich beinahe davon ab hineinzuschauen in die Welt des größten Prozessorherstellers. Doch ging es schnell voran und ich befand mich in der Welt der Nullen und Einsen. Zu Bestaunen gab es viele schnelle Computersysteme mit Intel Prozessoren, deren Geschichte und eine Präsentation die ich aber nicht ganz mitverfolgen konnte. An den zahlreichen Stationen konnte man die neuesten Computergames zocken und hatte die Möglichkeit in einem Formel 1 Auto sitzend einige Runden auf einem Virtuellen Parcour zu drehen.

Pavilion 32: “Es ist für dich!” unter diesem Motto steht Arcors neue Werbekampagne. Ich warf einen Blick hinein in die Welt meines Providers und wer überrascht als plötzlich der Sänger von “Ich und Ich” auf der Bühne stand, dieser gab gerade seinen Song “Stark” zum besten.
Wahnsinn und ich war nur 5 Meter entfernt. Eigentlich hätte ich bei dieser Gelegenheit einen der Ansprechpartner fragen können warum ich immernoch kein DSL16000 bestellen kann aber bei den Massen im Pavilion war daran nicht zu denken.

Halle 25: Nach diesem Highlight bei Arcor erholte ich mich erst einmal in der wirklich phantastisch designten Vodafone Standfläche. Der Boden wechselte beim Betreten seine Farbe hin zum Vodafone Rot und überall standen Dschungel- und Bambuspflanzen. Endlich konnte ich mich genauer informieren welche Tarife für mobiles Internet angeboten werden. Vielleicht entschließe ich mich ja zum Abschluss eines Vertrag, mal schauen.
Gleich um die Ecke folgte die Welt von Technisat. In Wohnlicher Atmosphäre erkundigte ich mich nach den neuesten Produkten und konnte , anders als in der Firma, endlich auch einmal der Fragensteller sein. Ich nahm noch mehrere Produktkataloge mit und registrierte mich für ein Gewinnspiel für ein “Internet Radio 1″ außerdem konnte ich ein MP3 PlayerCase und mehrere begehrte Technisat Stoffbeutel abstauben.

Halle 26: Gleich eine Halle weiter folgte der Stand von Panasonic. Dort gab es mehrere Full-HD Geräte zu bestaunen, einer davon war mit seinen 2,20 Bildschirmdiagonale kaum zu übersehen. Außerdem gab es ein Gerät mit Ultra-HD (4-fache HD) Auflösung zu bestaunen. Also wer da noch einen Pixel gesehen hat der spinnt. Leider war ein bekannter Präsentator den ich von der ModeHeimHandwerk kenne nicht anwesend ich hätte mich gerne mit ihm unterhalten.
Die Welt von T-Mobile offerierte einem die Welt des iPhones. Gerne nahm ich es unter die Lupe und hätte es gerne mitgenommen aber soetwas geht nun mal nicht ohne mit der Security in Kontakt zu treten, also ließ ich es bleiben. Erstaunlich war es zudem das man kostenlos über die Zahlreich ausgestellten Handys kostenlos telefonieren konnte. Ich ergriff direkt die Chance zu einem kostenlosen Telefonat über ein N95 von Nokia.
Apropo Nokia auch diese Firma war neben Samsung, LG, Motorola und weiteren vertreten allerdings hielt sich die Standfläche mit ca. 20qm2 in Grenzen , woran das nur liegen konnte. Auf jeden Fall erhielt man hier kostenlose Musik aus dem Nokia Musikstore. Die Schlange hielt mich allerdings davon ab und weiter ging es zu den “Handdywiesen” der anderen Hesteller. Wirklich neues gab es nicht denn DBT-H ist schon lange bekannt und UMTS in aller Munde aber die Geräte wirken wesendlich robuster und edler als früher.

Halle 22: Wo Intel ist darf AMD nicht fehlen. In Halle 22 erhielt man einen Eindruck von der Power der neuesten Prozessoren und Grafikkarten aus dem Hause AMD/ATI. Das ganze kam einer Spielhalle gleich. Überall wurden Matches ausgetragen und man konnte, wie schon bei Intel , selber die neuesten Games antesten. Zum zocken darf natürlich auch eines nicht fehlen und zwar eine gamerfreundliche Maus. Der Hersteller Razer präsentierte seine neuesten Mäuse. Sie sind wirklich angenehm in der Hand zu führen und versprechen sehr reaktionsfreudig zu sein.

Halle 18: Jeder der schon einmal ein Laptop hatte wird sich vermutlich nach einer Externen Festplatte umgesehen haben. Auch ich habe einen 250GB Großen Datenspeicher in gebrauch und zwar von der Firma Trekstor. Am Stand von Trekstor konnte man schon etwas neidisch werden. Speicher in Hülle und Fülle gab es zu bestaunen. Von der “kleinen” Festplatte im 1,8″ Format über die üblichen Externen 2,5″ Festplatten mit bis zu 250GB bis hin zu großen DataBackupsystem mit weit über 1TB war alles vertreten. Das Besondere waren die unterschiedlichen Gehäuse mit denen die Festplatten geschützt werden, edler als gebürstetes Aluminium oder Edelstahl geht auch z.B. hochglänzend mit einem Lackgehäuse. Da wird es mal wieder Zeit das ich mir eine neue, größere, Platte zulege.
Am Rande gab es, zu dem Zeitpunkt als ich mich an Stand war. übrigends den Auftritt von Mola Adebisi.

Damit beendete ich die Reise über die CeBIT 2008. Natürlich habe ich noch viele viele weitere Stände besucht, diese hier allerdings aufzulisten wäre schierer Wahnsinn. Die CeBIT so weis ich heute, steht für phänomenale Technik, Überfüllte Messehallen, endlos lange Wege und die totale Reizüberflutung. Ich denke und hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick über über die faszinierenden Eindrücke die ich sammeln konnte geben. Ganze 6 Stunden bin ich von der einen zur nächsten Halle gerannt. Auf dem Weg konnte ich tausende Kugelschreiber, CDs, Prospekte und Tragetaschen sammeln vor allem aber hatte ich die Möglichkeit die Geräte und Techniken hautnah zu erleben und zu sehen was noch alles kommt und was heute schon möglich ist, dies ist einfach unbezahlbar. Schade das die Zeit nicht ausgereicht hat um auch wirklich alles zu sehen aber ich denke dafür müsste man 2-3 Tage investieren.
Jetzt freue ich mich die Füße hochlegen zu können und werde mir noch die Wok-WM reinziehen. Also denn…


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