2007 - Der Rückblick

27 12 2007

np35_2007derruckblick.jpgDas Jahr neigt sich dem Ende entgegen und bot einige spannende, ärgerliche, stressige, schöne sowie ruhige und grandiose Momente. Damit diese Erlebnisse nicht irgendwann verschütt gehen nehme ich euch nun mit auf eine Reise durch meine Erlebnisse im Jahre 2007 und vielleicht ist auch der ein oder andere Moment dabei den Ihr selber nicht

vergessen könnt.jahresruckblick2007.jpg

Viel Spass beim lesen!

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Stürmisch begann das Neue Jahr wie kein anderes. Der Wind pfiff draußen das sich die Bäume bogen, Sturm Kyrill knickte sogar Millionen von ihnen um und ich fuhr schon am 15. Januar bei knapp 16 Grad das erste mal, im Sonnenschein, den Rhein entlang nach Düsseldorf. Eigentlich hatte ich mir Schnee und gefühlte -10 Grad gewünscht aber leider kann man nicht alles im Leben haben und so mussten wir mit einigen Regenschauern klarkommen.

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Endlich Februar, endlich Zeit für das neue Windows mit dem WOW-Feeling. Doch eigentlich hätte es niemals auf meinem Rechner laufen können den ich bis zu diesem Zeitpunkt noch besaß. Schon immer träumte ich von einem Laptop um mobil zu sein und von und überall arbeiten zu können. Dieser Traum erfüllte sich nun. Mit dem HP dv9274eu kann ich nun endlich all dies tun, eine Wohltat und das so relativ kurz nach Weihnachten, Wahnsinn.
Vom Wetter her betrachtet bot der Monat massiv steigende Temperaturen die sich den ganzen Monat im angenehmen Bereich hielten, sodass ich mehr draußen unterwegs war als in all den Jahren vorher zusammengenommen. Ein wirklich schöner Monat. Mit KAI3fan.de - meiner ehemaligen Fansite zu KAI3 - ging es leider immer weiter den Bach runter. Seit der Umstrukturierung der Sendung und des Sendekonzeptes habe ich mich kaum mehr für dieses Format begeistern können und auch die Arbeiten an KAI3fan.de stockten.

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Bereits im März und damit viel zu früh kleidete sich die Natur in ihr grünes Kleid und auch die Blumen öffneten reihenweise ihre Knospen. Auch in diesem Monat konnte ich draußen aktiv sein, Sport betreiben und meinem Hobby nachgehen, dem Fotografieren.
Besondere Ereignisse fanden zwar noch keine statt aber der besuch eines Bowlingscenters aufgrund des 10. Geburtstages meines Bruders brachte einigen Spass mit sich.

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Der Sommer im Frühling. Noch nie habe ich so etwas erlebt. 30 Grad im April, wann kommt soetwas schon mal vor? Ein Jahr zuvor war bei 15 Grad gar nicht daran zu denken aufs Bike zu steigen. Die Leute saßen entweder am Wasser, in Eiscafès oder unternahmen längere Spaziergänge. Auch ich hatte es zum ersten mal gewagt und fuhr die übliche Strecke nach Düsseldorf und wieder zurück, dies waren knapp 200 Kilometer.
Ein wahnsinns Monat welcher ideal gewesen wäre wenn nicht die Freibäder noch geschlossen gehabt hätten allerdings hatte der Rhein (zu diesem Zeitpunkt ein Rinnsaal) eine angenehme Temperatur.
24 Stunden Web-Fernsehen, das war GIGA.united und ich war live dabei. Früher noch durfte ich als Redakteur bei der GIGA-Allianz tätig sein und verfolgte dieses einmalige Projekt die ersten 8 Stunden von zu Hause aus ehe ich mich dazu entschloss auch nach Duisburg zu fahren. Im “Studio 47″ dem Sendestandtort des gleichnamigen Regionalfernsehens, stieg eine riesen Feier zu Ehren des alten, ürsprünglichen Formates welches knapp ein Jahr zuvor abgesetzt wurde. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an dieses einmalige Team!

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Ja, auch ich musste noch so einiges lernen und dies konnte ich auch. Im Mai stand der Überbetriebliche Lehrgang auf meinem Plan. Für mich hieß das täglich noch früher aufzustehen um nicht zu spät am Haus des Handwerks anzukommen. Dort lernten wir dann den richtigen Umgang mit unseren Werkzeugen kennen, mussten technische Schaltungen aufbauen, Kabel in einer Kreuzschaltung verlegen und bekamen jede Menge Unterlagen mit nach Hause. Ich habe mich ziemlich wacker geschlagen muss ich sagen und konnte in diesen drei Wochen einiges lernen.

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Ich gründe eine WG! Rumms. Eigentlich hätte ich genauer darüber nachdenken sollen ob dies wirklich der richtige Schritt sei. Ein Kollege und ich beschlossen eines Abends eine WG zu gründen um die Kosten für die Miete, Strom und sonstige Abgaben für beide Parteien überschaubar zu halten. Im ersten Monat klappte dies auch ganz gut und wir unternahmen einige Fahrten nach Münster zu seiner früheren Freundin und hatten viel Spass zusammen. Leider war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar gewesen was für eine Debakel daraus entstehen würde. Allerdings gab es wie oben beschrieben auch schöne Zeiten, eine Fahrt mit dem Bike nach Düsseldorf inbegriffen.
Das Schule neigte sich nun langsam dem Ende entgegen und die letzten Arbeiten standen auf dem Plan. Ich hatte ein ungutes Gefühl allerdings wendete sich alles zum Guten.

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wdwip.tv goes online! Wahnsinn, niemand hätte damit gerechnet doch immer mehr verdichteten sich die anzeichen dafür das ein neues GIGAgreen ähnliches Format noch in diesem Monat starten sollte. Die Welt der Wunder GmbH startete ein absolut interaktives IPdTV-Format und ich war von Anfang an begeisterter Zuschauer, denn der Aufbau der Sendung glich dem von GIGA green sehr sehr stark. Ich konnte einfach nichts anders tun als direkt eine Fansite ins Leben zu rufen. KAI3fan.de war gestern denn die Seite habe ich am 1. Geburtstag von KAI3 offline genommen, wdwipCLUB.de hieß mein neues Projekt und hätte ich dieses nicht ins Leben gerufen ich wäre vermutlich sofort mit Sack und Pack nach München gezogen nur um in dieses kreative Team von Welt der Wunder aufgenommen zu werden. Egal als was oder für welche Aufgaben ich hätte stehts mein Bestes gegeben und wünsche mir auch heute noch irgendwann einmal an einem solchen Projekt aktiv als Mitarbeiter teilzuhaben. Ansonsten konnte man den Rest des Monats vergessen, das Geld ging aufgrund der fehlenden Beschäftigung von Kai immer mehr zur neige und wir waren gezwungen an allen Ecken und Kanten zu sparen was das Zeug hielt. Selbst das Wetter war nicht die Bombe und ganz und gar nicht Sommerlich. Den ganzen Monat über schüttete es wie aus Eimern und die Temperaturen dazu bewegten sich teils unterhalb von 20 Grad. Doch eine Sache konnten wir uns nicht entgehen lassen und zwar war dies der Kinostart von den Simpsons. Als kleines Kind habe ich diese Serie schon gerne gesehen da sie einen immer wieder aufs neue zu überraschen weis und einen diese skurile gelbe Familie immer wieder zum lachen bringt, egal wie schlecht es einem gerade geht. Also kaufte ich die Tickets, dieses mal sogar online und glücklicherweise, obwohl zu diesem Zeitpunkt gar kein Geld auf dem Konto hatte, bekamen wir die Karten am Automaten im CinemaxX - Glück muss man haben.

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Wieder so ein trüber, verregneter Monat. Alledings geschah ein kleines Wunder.
Das größte Event stand vor der Tür. Die Loveparade kam ins Ruhrgebiet, genauer, nach Essen. Unter dem Motto “Love is Everywhere” sollte dieses Großeereignis in meiner Heimatstadt stattfinden, hammer. Was sich vorher niemand vorstellen konnte wurde endlich war und ich wollte umbedingt dabei sein. Kurz vor dem 25. des Monats verzogen sich die Regenwolken, der Himmel klarte auf und die Temperaturen stiegen. Ein Wetter wie es dem Bilderbuch. Ich wollte, ich konnte, ich musste dabei sein und war es schließlich auch. Zuerst konnte ich es nicht fassen, denn überall und wohin man sah, das einzige was noch zu erkennen war, waren Menschen, tausende die zu fetten Beats abfeierten, sich im Arm lagen und ich standt mittendrin, war ein Teil davon. Ein irres Gefühl, ein grandioser Abend und ein Wahnsinns Event welches ich mir im nächsten Jahr nicht engehen lassen kann. Bilder vom Event welche ich geschossen habe findet ihr unter meinem Flickr Account.

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Langsam aber sicher sanken die Temperaturen, ich arbeite fleißig an wdwipCLUB.de weiter und Kai, meine Ex-WG-Mitbewohner, fing an mir auf die Nerven zu gehen. Zum einen bemühte er sich kaum das Geld in die Kasse kam, ich hatte schließlich die letzten zwei Monate schon für ihn zahlen müssen zum anderen saß er den ganzen Tag nur vor dem PC. Ich ermutigte ihn, beziehungsweise, zwang ihn schon beinahe mal etwas zu unternehmen. Also ging es an einem Tag mal zum Tetraeder welcher sich in Bottrop befindet. Natürlich sind wir, aufgrund des Geldmangels, nicht mit dem Bus gefahren sondern die gut 15 Kilometer hin und zurück gelaufen. Mensch was brannten uns die Füße. Leider war dies auch das einzige “Highlight” des Monats denn danach zog ich mich , aufgrund der vielen Schwierigkeiten mit Kai, stark zurück.

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Der Oktober bietet zwar jedes Jahr seine Überraschungen, aber dieses Jahr bot er einiges zu viel wie ich finde. Eines der Schlimmsten Ereignisse ist der Auszug von Kai aus “unserer WG”. Ziemlich abruppt und ohne Vorwarnung endete unser “Mietverhältniss”.
Nachdem ich wie gewohnt von der arbeit kam wunderte ich mich das Kai nicht da war. Seine Habseligkeiten (Tisch, Fernsehtisch, Bett, Anziehsachen etc.) standen und lagen noch alle in seinem Zimmer, das einzige was fehlte war sein PC. Ich wunderte mich und fand schließlich eine Nachricht auf meinen Laptop welche mich ziemlich überraschte. Er war mir nichts dir nichts nach Krefeld abgehauen. Hatte alles zurückgelassen und meinte das er so nicht weiterleben könnte, das er immer alles im Haushalt erledigen müsste und ich ihn zu wenig beachte und unterstütze. Da Frage ich mich ob der Junge noch ganz richtig tickt. Anscheinend nicht denn wüsste er was ich an ihm alles an Geld verschwendet habe sodass ich selber kaum noch genug hatte um zu leben oder zur Arbeit zu fahren hätte sich bestimmt gewundert. Wie dem auch sei Kai war weg, ich musste erst einmal sehen wie ich klar kam. Mein Projekt, wdwipCLUB.de konnte ich erst einmal nicht weiterführen, ich hatte keine Zeit und keinen Nerv mehr dazu aber das Leben ging weiter und das nächste Event standt vor der Tür.
Der Jura-Reparaturservice gewann mächtig an Fahrt und ich war stark in alles involviert um die den Wünschen der Kundschaft gerecht zu werden. Draußen vor der Werkstatt stapelten sich die Maschinen und die arbeiten liefen auf Hochtouren. Teils mussten Überstunden, die ich gerne erledigte, gemacht werden, denn anders konnte man dieser Lage nicht mehr Herr werden. Erschwerend hinzu kam die alljählichen Aufbauarbeiten und die danach beginnende Messe, die Mode Heim Handwerk. Diese Messe stellt jedes Jahr eine Herausforderung da. Ich gab stehts mein Bestes, auch wenn ich doch das ein oder andere Mal ziemlich erschöpft wirkte.
Leider fiel auch in diesem Jahr der Termin der Messe mit meinem Geburtstag zusammen. Nachdem ich meinen 18., den 19. und sogar den 20. Geburtstag nicht feiern konnte fiel auch der 21. Geburtstag der Messe zum Opfer. Ich wünschte ich hätte ihn gefeiert aber wieder blieb mir nur der Gedanke daran wieder ein Jahr älter zu werden. Schade und dies wird sich aller Vorraussicht nach auch im nächsten Jahr nicht ändern.

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Die Mode Heim Handwerk lief auf Hochtouren. Bis zum 4. Dezember fand dieses Event in der Messe Essen statt. Ich war wie immer dabei und konnte mein wissen über Flachfernseher direkt am Kunden testen. Teils mit Erfolg und dieser war der schönste Lohn. Allerdings war ich nicht nur am Verkauf beteiligt, wenn ich wieder einmal für den Kollegen einspringen musste, ich sprang in der Tat öfters von Station zu Station. Einmal fand ich mich im Kundengespräch zur Pflege und Wartung von Saeco bzw. Jura Kaffeevollautomaten wieder, danach Verkaufte ich Kaffeespezialitäten und im nächsten Augenblick befand ich mich im Verkaufsgespräch zu ebend diesen Geräten wieder.
Ein gutes Gefühl über nahezu alles bescheid zu wissen und die Kunden kompetent und freundlich beraten zu können. Eine willkommende Abwechslung vom täglichen Alltag.
Aber alles hat nun mal ein Ende, so auch die Messe und die Abbauarbeiten standen an.
Dieses Jahr etwas härter als gewohnt aber dennoch haben wir es rechtzeitig geschafft und alles verstauen können. Danach musste ich mich erst einmal die nächsten zwei Wochen erholen, fand kaum noch Zeit für andere Aktivitäten und ehe ich mich versah war der Monat auch schon wieder vorbei.

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Kommen wir nun zum teils schlimmsten Monat des Jahres.
Der Dezember ist der Monat der Besinnlichkei, des Beisammenseins und der Monat in dem man mit der Familie oder seinen Liebsten Abends zusammensitzt.
Bei mir war es immer die Arbeit die vorrang hatte und nur durch einen wirklich glücklichen Zufall fand ich die vermeindliche Liebe meinen Lebens. Zwei Wochen drehte sich jeder Gedanke nur um die eine. Gefühle wurden in mir geweckt die ich nicht einzuordnen wusste. Ich hatte mich total verliebt. Habe immer mein Bestes gegeben, sogar das erste mal einen Tannenbaum herangeschafft, die komplette Wohnung umgekrempelt. Zusammen haben wir über die Zukunft gesprochen, Pläne entwickelt doch alles fand ein viel zu schnelles Ende. Dieses Jahr fiel Weihnachten für mich ins Wasser, ich wurde noch vor dem gemeinsamen Essen von meiner Freundin in kenntniss gesetzt das sie mich nur als “guten Freund” schätzt. Eine Welt brach für mich zusammen und ich bin immernoch, wärend ich diese Zeilen schreibe, im Gedanken bei ihr und zu tiefs enttäuscht, fühle mich im Stich gelassen und ausgenutzt. Warum musste es so kommen. Warum jetzt zum Jahresende und warum zu Weihnachten? Ich danke ihr für die schöne Zeit aber weiß immer noch nicht so recht wie es ohne sie weiter gehen soll.

Schauen wir was das nächste Jahr bringen wird. Allzu optimistisch bin ich nicht aber eines weiß ich, der nächste Jahresrückblick wird folgen…


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