Love is Everywhere! Unter diesem Slogans fand gestern die wieder auferstandene Loveparade statt allerdings hatten sich die Location und ausrichtung der Top Open-Air-Veranstaltung geändert. Die Massen drangen ins Herz der Ruhrmetropole, meiner Heimatstadt Essen, vor und brachten den “Pott” vier Tage lang zum kochen und beben.

Loveparade - Nahezu jedes Jahr fand diese Demonstrationsveranstaltung für die Liebe, welche einst von Dr. Motte ins Leben gerufen wurde, im fernen Berlin statt. Im vergangenen Jahr hätte ich mich beinahe dazu entschlossen daran teilzunehmen, allerdings kam es zu Streitigkeiten mit der Hauptstadt, sodass in den vergangenen zwei Jahren keine Loveparade stattfand.
Umso glücklicher kann sich die “Ruhrmetropole” nun freuen denn die Ausrichter entschieden sich Berlin den Rücken zu kehren und eine neue Location zu finden welche sie schließlich für die nächsten fünf Jahre hier im Ruhrgebiet sahen.
Den Auftakt machte Essen es folgen in den nächsten Jahren Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen.
Natürlich konnte ich mir dieses Spektakel nicht entgehen lassen und befand mich gestern zusammen mit meinem neuen WG-Mitbewohner Kai und einem guten Schulkollegen mitten im Getümmel. Los ging es mit einem Marsch von Borbeck aus Richtung Innenstadt, denn an Bahnfahren war alleine aus sich des Platzmangels in den Bahnen unmöglich. Menschen drückten mit Ihren Gesichtern gegen die Fensterscheiben und die Luft dürfte auNach nicht dementsprechend gemüffelt haben.
Schon aus der Ferne war das Hämmern der Boxen zu hören und die Menschendichte nahm immer weiter zu. Endlich am Berlinder Platz angekommen konnten wir abgesehen von ein paar spährlich gesähten Baumen nur einen Pulk von anderen Technowütigen ausmachen. 1,3 Millionen waren es am Ende. Schnell deckten wir uns mit hochprozentigem und Muntermachern ein. Nach weiteren 45 Minuten hatten wir endlich den Hauptbahnhof erreicht denn schneller ging es aufgrund der überfüllten Innenstadt nicht.
Die Sonne brannte, das Wetter perfekt, die hitze zwischen den Ravern unerträglich und dennoch irgendwie faszinierend.
Nach ein paar Stunden, wenn man die ganze zeit zu den Beats mitschwang, bekamen wir kohldampf und besorgten uns am Drive-in von McDonalds ein paar Burger die wir schnell verschlangen um schnell wieder in der Menschenmasse abtauchen zu können. Kurz vor dem Ende um 23:00 Uhr hatten wir uns durch die Masse geschlichen und waren knapp zehn Meter von der Bühne entfernt. Die Mucke dröhnte, wir waren voll und standen auf einem 50 cm hohen Müllteppich als der Track des Abends aufgelegt wurde - Westbam mit “Love is Everywhere” dem Knallertrack des Abends den ich schon ein dutzendmal in den vergangenen Tagen meinen Ohren angetan hatte.
Danach zerfloss die Masse und wir liefen auf gewohntem wege gut angeheitert, müde und erschöpft nach Hause.
Ich werde 2008 in Dortmund auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein!
Die Hymne der diesjährigen Loveparade Westbam - Love is Everywhere
Massig Bilder die ich gestern geschossen habe sind auch unter meinem Profil auf Flickr.com in meinem Album zur Loveparade zu finden! Hier lang >>>

























































