Und wenn ein Sturm…

26 06 2006

np35_undwenneinsturm.jpg“Unwetterwarnstufe 4 für den heutigen Abend in NRW”
Ja und so kam es dann auch…fast. Denn wie immer streifte dieses Unwetter Essen nur und zog nicht direkt über die Stadt hinweg. Auch wenn es etwas stürmischer wurde und die Grauabstufungen des Himmels schlimmeres ahnen liesen, so richtig viel ist dennoch nicht passiert.

ep_unwetter.jpgAuf dem Foto rechts habe ich mal einen Baum fotografiert an dem ein Ast abgebrochen ist.

Wenn ich nun an die letzten Jahre denke, erinner ich mich nur an ein paar dutzend Gewitter, die man wirklich gewaltig nennen kann.

Nun die Frage: Woran liegt das? Hat es was mit der sich verändernden Wahrnehmung zu tun? Waren Gewitter früher was Besonderes und haben einen stärkeren Eindruck hinterlassen als in den letzten Jahren? Oder hat sich das Klima wirklich so verändert, dass es - aus welchem Grund auch immer - kaum noch handfeste Gewitter und Unwetter gibt?

In einem Blog fand ich dazu Auszüge eines Artikels aus dem Science Magazine. Wissenschaftler der Harvard University haben sich offenbar auch schon mit diesem Thema befasst:

“Dadurch, dass es keine Schneeschmelze gibt und der Schneefall im Winter durch Regen ersetzt wird, verändert sich der Wasserabfluss.” Statt gestaffeltem Ablauf komme es zu einem sofortigen Abrinnen und damit verbunden zu Murenabgängen. “Zusätzlich gibt es in den Sommermonaten verstärkt Azorenhochdruck. Das bedeutet weniger Gewitter und daraus resultierend deutlich weniger Niederschläge”.

Weniger Gewitter also doch eine Folge des Klimawandels?


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